8
Mai
2006

Appel vs. Apple: Steve Jobs siegt über Beatles-Labels

Richter: "Logo steht in Verbindung mit Onlineshop, nicht mit der Musik selbst"

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London - Im langjährigen Rechtstreit um die Verwendung des Apfellogos hat das britische Beatles-Label Apple Corps http://www.applecorps.com gegen den US-Computerkonzern Apple Computer http://www.apple.com verloren. Wie der Richter des Obersten Gerichtshofes in London heute, Montag, entschieden hat, hat Apple Computers nicht gegen die Schutzmarke der Plattenfirma verstoßen. Apple Corps' Anwälte verklagten den Computerkonzern, weil er ihrer Ansicht nach mit dem iTunes-Musicstore gegen eine Abmachung von 1991 verstoßen habe.

Apple Computer hat mit seinem MP3-Player iPod und mit dem iTunes-Store eine Vormachtstellung bei legalen Musicdownloads aufbauen können. Streitpunkt mit der gleichnamigen Plattenfirma ist die Verwendung des Apfels als Logo. Bei der Abmachung von 1991 hat sich Apple Computer einverstanden erklärt, das Logo nicht in Zusammenhang mit Musikinhalten zu verwenden. Dies ist nach Ansicht der Plattenfirma, die den Ex-Beatles Paul McCartney und Ringo Starr sowie den Familien von John Lennon und George Harrison gehört, mit dem iTunes-Musicstore jedoch der Fall.

Der Richter begründete seine Entscheidung damit, dass Apple Computer das Logo nur in Verbindung mit seinem Onlineshop, nicht mit der Musik selbst, verwendet. Die Anwälte des Computerkonzerns argumentierten, dass die damalige Abmachung nicht die Entwicklung digitaler Musikangebote vorhergesehen und somit nicht berücksichtigt hat. In der Abmachung wurde daher auch kein Unterschied zwischen einem Serviceanbieter und einem Content-Hersteller gemacht.

1981 haben beide Unternehmen vereinbart, den Namen Apple nur innerhalb ihrer jeweiligen Geschäftsfelder zu verwenden (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=040408022 ). 1991 wurde die Vereinbarung erneuert, nachdem Apple Computer das Logo in Zusammenhang mit Musikprodukten verwendet hatte. Apple zahlte damals in einer außergerichtlichen Streitbeilegung 26 Mio. Dollar an das Beatles-Label. Der iTunes-Launch 2003 hat den Streit erneut entfacht. Apple hat seit Markteinführung 2001 über 50 Mio. iPods und seit 2003 über eine Mrd. Musiktitel verkauft.

7
Mai
2006

AOL Deutschland wird Mobilfunk-Anbieter

Zeitungsbericht: AOL will Deutschland-Tochter verkaufen
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Hamburg (pte/06.05.2006/13:55) - Noch im Laufe dieses Jahres will AOL Deutschland http://www.aol.de ins Mobilfunkgeschäft einsteigen. Wie der Geschäftsführer des Online-Dienstes, Charles Fränkl, in der kommenden Ausgabe der WirtschaftsWoche ankündigt, wolle AOL IP-Telefonie und E-Mail via Mobiltelefon anbieten. Fränkl plant, die Infrastruktur für den Markteintritt als Mobilfunkanbieter bei einem anderen Netzanbieter zu mieten und unter eigener Vorwahl und eigenem Namen anzubieten.

Zusätzlich plant AOL Deutschland ein offenes Internet-Portal, über das die Dienste, die bisher AOL-Kunden vorbehalten waren für alle User zugänglich werden sollen. Das Handy solle dann als "Schaltzentrale" dienen, so Fränkl, damit die Kunden das Angebot von AOL überall nutzen können. Der AOL Deutschland-Chef bekräftigt gegenüber dem Magazin, dass man kräftig in die Produktbreite investieren werde, auch die Verhandlungen mit der Bundesnetzagentur in Bonn laufen bereits.

Die britische Zeitung The Guardian berichtet währenddessen, dass der US-Mutterkonzern AOL Time Warner plane, die Deutschland-Tochter sowie die Niederlassung in Frankreich früher als angenommen zu verkaufen. AOL soll die französische Citigroup http://www.citigroup.com/ mit dem Verkauf der beiden Unternehmen, deren gemeinsamer Wert auf 700 Mio. Euro geschätzt wird, beauftragt haben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Bankenkreise.

Zeitungsbericht: AOL will Deutschland-Tochter verkaufen

4
Mai
2006

Entfernung eines einzelnen Gens macht autistisch

Pten für soziale Interaktion und Empfindlichkeit entscheidend

Dallas - Wissenschafter der University of Texas http://www.utdallas.edu haben durch das Entfernen eines einzelnen Gens in entscheidenden Bereichen des Gehirns autistische Mäuse geschaffen. Tiere ohne das Gen Pten verfügten über Eigenschaften wie eine nur schwach ausgebildete soziale Interaktion und eine hohe Empfindlichkeit. Das Team unter der Leitung von Luis Parada vom Center for Developmental Biology hofft in Neuron, http://www.neuron.org dass die neuen Erkenntnisse zu einem besseren Verständnis der Ursachen dieser Krankheit führen. Simon Baron Cohen vom http://www.autismresearchcentre.com erklärte laut BBC, dass noch viel Arbeit erforderliche sei, bevor an eine Anwendung beim Menschen gedacht werden könne.

Die Forscher untersuchten Mäuse bei denen das Gen in erwachsenen Nervenzellen in der Großhirnrinde und im Hippokampus beseitigt worden war. Diese Bereiche werden mit höheren Gehirnfunktionen wie Lernen und Gedächtnis in Zusammenhang gebracht. Die Tiere verhielten sich im Vergleich zu anderen Mäusen aus dem gleichen Wurf in mehr als einer Hinsicht sozial außerhalb der Norm. Die gentechnisch veränderten Tiere verfügten über geringere soziale Fähigkeiten und waren deutlich weniger an neuen Tieren interessiert, die in den Käfig kamen. Sie zeigten in einem leeren Käfig und in einem Käfig mit einem anderen Tier das gleiche Interesse. Damit spiegelten die Mäuse das Verhalten von Kindern wieder, die an autistischen Erkrankungen leiden. Die Gen-Mäuse waren ebenfalls weniger daran interessiert Nester zu bauen oder sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. Sie reagierten jedoch empfindlicher auf stressreiche Reize wie laute Geräusche oder das Aufgehobenwerden.

Die Untersuchung der Gehirne der Tiere zeigte, dass sie wie autistische Menschen über ein erhöhtes Gehirnvolumen und vergrößerte Schädel verfügten. Parada betonte, dass es großartig wäre, wenn man endlich die entscheidenden Gehirnregionen identifiziert hätte. Anthony Wynshaw-Boris und Joy Greer von der University of California http://www.ucsd.edu in San Diego zeigten sich von den aktuellen Forschungsergebnissen begeistert. Sie geben jedoch zu bedenken, dass die Tiere andere autistische Verhaltensweisen wie immer wiederkehrende Handlungen nicht aufwiesen. Erkrankungen aus dem autistischen Spektrum beeinflussen die Art und Weise wie eine Person kommuniziert und mit den Menschen ihrer Umgebung interagiert. Sie treten am ehesten in der Kindheit auf. Betroffen sind rund 90 von 10.000 Personen. Jungen erkranken im Allgemeinen häufiger als Mädchen.

2
Mai
2006

Hormonelle Verhütungsmittel: Männer bleiben fruchtbar

Nach Behandlungsende werden wieder normale Spermienzahlen erreicht Hormonbehandlung

Los Angeles/Berlin- Bis jetzt liegt die Verantwortung der Empfängnisverhütung noch überwiegend bei Frauen. Doch Forscher auf der ganzen Welt arbeiten daran, ein Verhütungsmittel für Männer zu produzieren, das in Wirkungsweise und Anwendung "der Pille" ähnlich ist. Bisher angewendete Verhütungsmittel sind entweder nicht zuverlässig genug, wie Kondome, oder nicht umkehrbar, wie Vasektomie. Eine Studie des Los Angeles Biomedical Research Institute http://www.labiomed.org/ über hormonelle Verhütungsmittel zeigt nun, dass ihre Wirkung wieder rückgängig gemacht werden kann und die Fruchtbarkeit nach drei bis vier Monaten zurückkehrt. Dabei gibt es geringe individuelle Unterschiede: Männer, die ein Jahr hormonbehandelt wurden, waren nach vier Monaten wieder fruchtbar. Dabei trugen höheres Alter, asiatische Herkunft, kürzere Behandlungsdauer und höhere Spermienkonzentration während der Behandlung zur schnelleren Erholung bei.

Verhütungsmittel für Frauen unterdrücken den Eisprung, bei Männern soll die Spermienproduktion durch die männlichen Hormone Androgen und Progestogen beeinflusst werden. Entweder wird die Produktion von Spermien ganz verhindert oder es wird nur eine unzureichende Menge produziert, nämlich weniger als drei Mio. Spermien pro Milliliter. Für eine Befruchtung ist die normale Anzahl von 20 Mio. nötig. In der Wirkung gibt es jedoch individuelle Unterschiede: "Bei unter zehn Prozent der Männer werden weiterhin genügend Spermien für eine Befruchtung produziert", erklärt Astrid Kranz, Pressesprecherin von Schering http://www.schering.de , im Gespräch mit pressetext.

Zwei Behandlungen befinden sich derzeit in der Testphase: In China wird ein Produkt getestet und in Europa forscht ein Team von Schering in Zusammenarbeit mit Organon http://www.organon.de/ . "Wir sind gerade in der Auswertungsphase, die Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst vorliegen", meint Kranz. "Man weiß schon länger, dass der Ansatz funktioniert. Es geht vor allem darum die richtige Dosis zu finden, um Wirksamkeit und Verträglichkeit zu gewährleisten." Die hormonelle Behandlung wird laut Schering frühestens 2010 am Markt sein, doch so einfach wie Frauen werden es Männer nicht haben: Die hormonelle Behandlung funktioniere nur durch Spritze und Implantat, eine "Pille für den Mann" sei derzeit noch nicht in Sicht.

28
Apr
2006

Suchmaschinen: K-Space schließt semantische Lücke

EU fördert Exzellenznetzwerk mit 5,55 Mio. Euro

Berlin / Brüssel (pte/25.04.2006/06:20) - Internet-Suchmaschinen müssen nicht nur die Masse der Informationen im Netz bewältigen, sie haben auch die äußerst komplexe Aufgabe den reichhaltigen und subjektiven Bedeutungsinterpretationen des menschlichen Gehirns gerecht zu werden. Die Wissenschaft bezeichnet diese Diskrepanz zwischen Maschine und Mensch als semantische Lücke. Um diese zu schließen, bemühen sich Forscherteams innerhalb des K-Space-Netzwerks http://www.k-space.eu , ein von der EU gefördertes Exzellenz-Netzwerk.

"Dieses sogenannte 'Cluster of Excellence' hat den Zweck die besten Partner auf internationaler Ebene zusammen zu bringen, damit Wissenschaftler aus diesem Bereich besser zusammen arbeiten können", erklärt Thomas Sikora, Professor für Nachrichtenübertragung an der TU Berlin und Mitinitiator von K-Space, im Gespräch mit pressetext. Die Dateimenge, die abgespeichert werden könne, werde in fünf bis zehn Jahren enorm steigen. Die Frage sei, so Sikora, wie diese Daten wieder zu finden seien. Das wirtschaftliche Interesse an den Ergebnissen, die hier entstehen, sei sehr hoch. "Auch Sicherheitsfirmen zeigen sich interessiert. Mit den Anwendungen, die innerhalb von K-Space entwickelt werden, können Videoinhalte besser analysiert und interpretiert werden", so der Nachrichtentechniker.

Das Projekt befasst sich vor allem mit der Indexierung, Suche und Repräsentation von Mulitmediamaterial sowie mit Interaktionsmöglichkeiten. Suchmaschinen gewinnen aus Audio- und Videosignalen medienspezifische Inhalte und müssen daraus semantische Inhalte interpretieren. "So können Bilder in Text oder ein anderes Format übersetzt werden, das Suchmaschinen unterstützt", so Sikora weiter.

K-Space hat Anfang 2006 seine Arbeit aufgenommen und verbindet 14 europäische Partner, hauptsächlich Institute und Universitäten, darunter TU Berlin, das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz http://www.dfki.de in Kaiserslautern oder die Joanneum Research Forschungsgesellschaft in Graz http://www.joanneum.at . Die EU fördert K-Space über drei Jahre mit einem Betrag in der Höhe von 5,55 Mio. Euro.

27
Apr
2006

Mit Gedanken Spiele steuern

US-Unternehmen arbeiten an günstiger neuronaler Game-Steuerung

Mit Gedanken Spiele steuern

San Jose (pte/27.04.2006/06:05) - Die US-Unternehmen Neurosky http://www.neurosky.com und Cyberlearning http://www.smartbraingames.com arbeiten an neuronalen Eingabegeräten, die unter 100 Dollar kosten sollen und damit preislich für den Massenmarkt tauglich sind. Die Systeme arbeiten mit am Kopf angebrachten Sensoren. Durch Analyse der Gehirnströme sollen Computerspiele gesteuert werden. Neurosky hofft, dass die aktuellen Entwicklung der Anfang von Gedanken-Schnittstellen sind, mit denen eine Vielzahl an Anwendungen kontrolliert werden können. Das berichtet die Tageszeitung San Jose Mercury News.

Seit Jahrzehnten ist es Ärzten möglich elektrische Ströme des Gehirns zu messen und über die neuronale Aktivität des Hirns zu bestimmen, um festzustellen in welchem mentalen Zustand sich der Patient befindet. Derartige Geräte liegen jedoch preislich im Bereich von einigen 100.000 Euro und sind deshalb nur für Spezialanwendungen sinnvoll. Laut Mercury News soll sich das nun ändern, denn die beiden kalifornischen Unternehmen arbeiten an Geräten, die für den Endkonsumenten leistbar sind.

Cyberlearning liefert bereits sein 584 Dollar teures Smart System an Ärzte aus, die damit unter anderem das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom bei Kindern behandeln können. Dazu werden die Hirnströme der Patienten gemessen, während diese ein Playstation- oder Xbox-Spiel benutzen. Laut Angaben der Entwickler soll sich die Technologie umgekehrt künftig auch zur direkten Steuerung von Spielen nutzen lassen.

Für Videospiele entwickelt Neurosky ein Eingabegerät, das mit einem Stirnband noch simpler konstruiert ist und nur rund 100 Dollar kosten soll. Als weiteres Anwednungsgebiet werden Autos genannt. Mit dem Sensorstrinband könne festgestellt werden, ob der Fahrer noch wach genug zum Steuern des Fahrzeugs ist. Bis zur endgültigen Marktreife des Geräts wird es allerdings noch ein paar Jahre dauern, gesteht Neurosky.

26
Apr
2006

Linux im Visier von Malware-Programmierern

Jahresstatistik zeigt Verdopplung von schadhafter Software auf

Gefahr für Linux-Anwender steigt
Moskau - Mit der steigenden Beliebtheit von alternativen Betriebssystemen abseits von Windows wachsen auch deren potenziellen Bedrohungen. Ein aktueller Jahresvergleich von 2004 und 2005 des Sicherheits-Unternehmens Kaspersky Lab http://www.kaspersky.de weist eine Verdopplung von Schadprogrammen auf der Linux-Plattform auf. Anders als bei den diversen 32-Bit-basierten Microsoft-Windows-Betriebssystemen (Win32) stellt allerdings nicht die Gruppe der Trojaner die größte Bedrohung dar. Vielmehr sind es bei Linux sogenannte Backdoors, die aus der Ferne Zugriff zur betroffenen Maschine ermöglichen, um diese als Ausgangspunkt für Angriffe gegen andere Computer zu nutzen.

"Jedes Betriebssystem ist angreifbar. Auch wenn die Anzahl schadhafter Codes und Programme auf Unix-Systemen mit Windows nicht vergleichbar ist, weist die Verdopplung im Linux-Bereich auf einen neuen Trend hin", erklärt Marco Preuß, Technical Consultant von Kaspersky Lab, im pressetext-Gespräch. Das größte Problem sei derzeit, dass sich Anwender von alternativen Betriebssystemen der Gefahr überhaupt nicht bewusst seien, so Preuß. Die Sicherheitsexperten empfehlen deshalb, sich über entsprechende Antiviren-Software zu schützen und bestimmte Verhaltensregeln zu beachten. Nicht eindeutig zuordenbare Links, Programme oder andere Attachments sollten wie auf der Windows-Achitektur nicht geöffnet werden, so der Ratschlag von Kaspersky.

Neben den verschiedenen Unix-Plattformen, wie Linux, FreeBSD, SunOS oder Unix gerät Apples Betriebssystem OS X durch die neu eingegangene Intel-Kooperation ebenfalls wieder verstärkt ins Visier des öffentlichen Interesses. Nach einem ersten Wurmalarm, der im Februar dieses Jahres für Aufregung in der Apple-Community sorgte (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060224019 ), berichten Sicherheitsexperten derzeit von neuen Schwachstellen. So stuft Secunia http://secunia.com/advisories/19686 die von einem Privatanwender aufgedeckten Lücken als teilweise hoch kritisch ein. Auch Preuß kann sich vorstellen, dass die neue Popularität des OS-X-Systems zu einem rasanten Anstieg von Malware führen könnte.

20
Apr
2006

Vogelgrippe: Europa muss enger zusammenarbeiten

Bedrohung wird allgemein nur von außen erwartet

London (pte/20.04.2006/09:15) - Die Länder der Europäischen Union müssen bei den Vorbereitungen für den Kampf gegen eine zukünftige Vogelgrippe-Pandemie enger zusammenarbeiten. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk gekommen, die die Vorbereitungen von 21 Ländern analysiert hat. Obwohl die Vorbereitungen Europas allgemein gut sind, bleiben wichtigen Lücken, schreiben die Wissenschafter in The Lancet. http://www.thelancet.com Die Aufrechterhaltung entscheidender Dienstleistungen und die Verteilung von Impfstoffen und anderen medizinischen Artikeln müsse besser geplant werden. Zusätzlich sei eine bessere Überwachung jener Personen erforderlich, die mit Tieren arbeiten.

Seit der Ausbreitung des Virus H5N1 nach Europa sollten sich die Mitgliedstaaten laut Studie darauf vorbereiten, dass eine Pandemie auch in Europa ihren Ursprung haben könnte. "Die Überwachung von Tieren und den Menschen, die mit ihnen arbeiten, sollte mittels einer effektiven Zusammenarbeit und Koordination zwischen beiden Bereichen eng aufeinander abgestimmt werden." Es zeigte sich jedoch laut BBC, dass es keine gemeinsamen Richtlinien für die Gesundheits- und Veterinärbehörden gibt. 2004 ersuchte die Weltgesundheitsorganisation die Staaten der Europäischen Union dringend, Pläne zum Schutz der Bevölkerung vor einer Grippepandemie auszuarbeiten. Eine Checkliste mit Aktivitäten, die eine Ausbreitung der Infektion, die Anzahl der Erkrankungen und Todesfälle verringern sollten, wurde zur Verfügung gestellt.

Das Team um Richard Coker evaluierte die Pläne von 25 EU-Ländern und vier nicht EU-Ländern in Hinblick auf die WHO-Richtlinien. Die meisten Länder gingen im Falle einer Pandemie von einer Sterberate zwischen 2,3 und 4,65 Prozent aus und schätzten, dass zwischen 15 und 50 Prozent der Bevölkerung infiziert werden würden. Obwohl die Vorbereitungen mit der Errichtung von 18 nationalen Planungsausschüssen allgemein gut waren, gingen alle Länder davon aus, dass ein Ausbruch der Pandemie beim Menschen durch externe Ereignisse verursacht werden würde. Die bestehenden Pläne wiesen nur selten auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedstaaten hin. Das galt trotz der Aufforderung seitens der EU auch für die direkten Nachbarn. Laut Studie sollte die EU ihre Rolle bei der Sicherstellung der Übereinstimmung der Pläne für den Ernstfall übernehmen.

20 Länder haben eine Strategie für den Einsatz von antiviralen Medikamenten entwickelt. Nur die Niederlande, Großbritannien, Frankreich, Lettland und Rumänien haben klare Prioritäten für die Behandlung festgelegt. Laut Coker bestünde im Ernstfall die größte Herausforderung bei Impfstoffen und der Behandlung im Timing. Verantwortlich dafür ist, dass die Vorbereitungen für einen vollständigen Schutz erst dann anlaufen können, wenn ein Virenstamm aufgetreten ist. "Dann müssen die Herstellungskapazitäten koordiniert werden. Dann wird es ein Thema sein, wer die erste Lieferung mit Impfstoff bekommt." Europa sei ziemlich gut vorbereitet und investiere eine große Menge an Ressourcen und Anstrengungen in die Planung. Die entscheidende Frage sei jedoch, was die einzelnen Regionen voneinander lernen könnten. Die Vogelgrippe wurde bisher bei Vögeln in Italien, Griechenland, Bulgarien, Deutschland, Österreich, Frankreich, Slowenien und Großbritannien nachgewiesen. Bis jetzt wurden innerhalb der Europäischen Union keine Menschen infiziert.
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Muckraker

...aus dem Englischen "muck" Dreck und "rake" Harke, Rechen, übersetzt: BIN ICH jemand der im Dreck wühlt (?), Drecksschleuder oder Nestbeschmutzer sein soll: FRAGEZEICHEN

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"Zu 'WAS' sich Menschen HERGEBEN!" (Auszug)

Hier auf die vermeintlich politische Ebene gezogen, kommt man zu diesen Sachverhalten: woman_haircut.gifFrauen sind total unbestechlich: Manche nehmen nicht einmal Vernunft an.Nächster | Mehr

Fünftes Kapitel der “Postille” mit Zündung, um … klarzustellen, ist … (eine) Fehlanzeige zur PARTEIFÄHIGKEIT “—Postille (… mit Zündung, um

w e n i g s t e n s klarzustellen, wer hier - in und um die WASG herum - wie, an welch’ einem Machwerk des Verrats - an leistungsbereiten, aktiv politisch handelnden
Menschen beteiligt ist und - vor allen Dingen - warum!)
!!! HIER GEHT ES (nicht nur) UM TERMINE, sondern um INHALTE, DIE ES EIGENTLICH bei der in Sachsen-Anhalt NICHT GAB !!! « Inhaltliches schnell vergessen oder nie gelesen (verstanden)? Apropos "verstanden": Verstanden hat Frau Dolores Rente allerdings z. B. dies! (Homepage mit Porträtfoto / das sogar mit Update vom 22.07.2007 / dagegen: nur 3 Pressemitteilungen, die letzte ist so aufgemacht "Magdeburg, 16. November 2006"...) Doch es ist noch peinlicher, wie mit 2o38 Fakten aufbereitet ist - darunter: fremd blieb ihr ... wirklich Parteiliches http://ptm19872007.dreipage.de/parteiliches_52008896.html und damit sowas wie diese SCHWERPUNKTE

Hartz IV und seine Folgen / Demo 21.10.2006: Schluss mit den „Reformen“ gegen uns! = Ihr "Auf die Strasse... gegen" - war gestellt!

Hartz IV FORDERUNG: Anhebung des Arbeitslosengeldes II Grundeinkommen statt Hartz IV new, ist ihr unbekannt oder / und zu NEU, wie XXX ... . Sie hinterlas und verriet eine “28 “-”Mitglieder”-”Strömung …”

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anZUmerken - 9. Mär, 05:37
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obCobK - 9. Mär, 05:36
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Kartenspieler - 9. Mär, 05:32
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zurueckunddannvor - 9. Mär, 05:04
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wasgeschriebensteht - 9. Mär, 05:03
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wegas - 9. Mär, 05:02
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aufGUCKlosGUCKgehtsGUCKlos - 9. Mär, 05:00
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KlausDieterKraemer - 9. Mär, 04:57

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